Empfehlungsschreiben vom top Mediziner

DR. med . k. ahmadi-simab

Facharzt für innere Medizin, Rheumatologie, Klinische Immunologie & Gastroenterologie in Hamburg

Internistisches Referenzschreiben – vollständiger Wortlaut

MEDIZINICUM Hamburg
Internistisches Referenzschreiben für die tägliche Nutzung des MOBIBALL

Nachfolgend steht die Textfassung des oben abgebildeten Originaldokuments. Offensichtliche Texterkennungsfehler wurden für die Lesbarkeit berichtigt. Es handelt sich um eine ärztliche Einschätzung, nicht um eine klinische Wirksamkeitsstudie. Die medizinischen Aussagen sind dem Verfasser zugeordnet.

Die rasant technisierte Entwicklung und die damit verbundene computerisierte Ausstattung von nahezu allen beruflichen und privaten Alltagsaktivitäten haben in den letzten Jahren die Belastung auf unser Organismus enorm verändert.

Das langanhaltend monotone Sitzverhalten an technischen Geräten sorgt im menschlichen System nicht nur für orthopädische Dysbalance, sondern auch nicht selten zu Spannungen der inneren Organe. Langanhaltend monotone Sitzpositionen erzeugen in der Summe hohe physikalische Kräfte, die insbesondere auf das Atem- und Verdauungssystem herrschen.

Die Atemorgane von der Nase bis zur Lunge sind über unseren Hauptatemmuskel Zwerchfell nicht nur von den Verdauungsorganen von Magen bis zum Darm getrennt, sondern vielmehr faszial verbunden. Insbesondere ist das Zwerchfell oberhalb mit den Lungenflügeln im Brustkorb und unterhalb mit den Oberbauchorganen Magen und Leber verbunden.

Durch das langanhaltend monoton gebeugte Sitzverhalten werden vor allem die Oberbauchorgane und das Zwerchfell komprimiert. Die tiefe Bauchatmung wird dadurch erschwert. Eine oberflächliche Brustkorb-Atmung setzt ein und damit fällt die optimale innere Mobilisation der inneren Organe durch die Zwerchfellbewegung aus. Das Verdauen und Weiterleiten von Nahrung wird der Eigendynamik der einzelnen Organe überlassen und belastet das Verdauungssystem. Wenn wir bedenken, dass wir etwa 25.000 Atemzüge am Tag haben, fallen damit 25.000 Bewegungen des Zwerchfells pro Tag aus. Also entsteht 25.000 mal weniger Sog in der Lunge, und genauso weniger Druck auf die Oberbauchorgane. Magenspannungen, Sodbrennen, Reflux, Leberspannungen bis hin zum Blähbauch, Darmschmerzen, funktionelle Herzbeschwerden, Tinnitus, Schwindel, lymphatische Bein- und Bauchschwellungen können die logischen Folgen sein. Hinzukommt, dass solch internistische Spannungen sich in Form von myofaszialen Schutzspannungen orthopädisch zeigen.

Der MOBIBALL - fixiert an der Sitzlehne - lädt dazu ein sich automatisch mit der Wirbelsäule abwechselnd aktiv zu strecken, damit den physikalischen Druck auf die inneren Organe anzuheben, um die vom Zwerchfell eingeleitete tiefe Bauchatmung und die damit verbundene Mobilisation von innen heraus wieder zu forcieren. Ein großer Vorteil ist, dass dies mit dem Mobiball automatisch passiert, also ohne darüber nachdenken oder sich darauf konzentrieren zu müssen.

Es ist internistisch zu empfehlen den Mobiball während monotoner Sitzhaltungen an der Sitzlehne zu befestigen und sich aktiv -auch wenn mit kleinen segmentalen Bewegungen - darüber zu hebeln.

Dr. med. K. Ahmadi-Simab
Geschäftsführender Ärztlicher Direktor
MEDIZINICUM Gruppe
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